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+++ 1.Tauchertreffen am Schermützelsee am 9.Mai +++
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Ostern ist endlich vorbei. Es ist Grunde genau wie Weihnachten, nur der fette Weihnachtsmann wird ersetzt durch den ähnlich unsinnigen Osterhasen, den aber viele Schnitzel-WM-Teilnehmer im Training mit dessen Kollegen Osterlamm auch gleich zum Fest verspeist haben. Geschenke wurden ebenfalls gebracht, allerdings erschreckend weniger, weil das mickerige Karnickel in seinem Korb nicht so viel transportieren kann wie Santa in seinem prallen Sack. Es werden bunt bemalte oder durch Schoko-Placebos ausgetauschte Eier überall in der Gegend verteilt und aus der darauf folgenden Suche wird eine riesen Nummer gemacht. Sinn macht das alles keinen, aber es bleibt faszinierend, wie die Menschheit es schafft, wirklich jedes festliche Ereignis der Weltgeschichte durch ein paar bekloppte Rituale auf Doofen-Niveau runterzuziehen. Damit wären wir bei der 10. N2-Schnitzel-WM, einem Jubiläum der besonderen Art. Drei unserer Mitstreiter haben bisher den Hattrick geschafft, Jensemann, Schorty und Klaus. Gewinnt einer der drei Champions, geht er vorerst als "Ewig Bester" in die Sportgeschichte ein. Das garantiert Spannung pur! Doch nun geht es los und alle stellen sich die Frage: werden die Schnitzel wieder auf den imitierten Silbertabletts aus imitiertem Silberimitat serviert? Schaut selber....
Zum ersten Mal können wir euch ein Außenfoto des weißen Schwans, einer Hochburg der Rüdersdorfer Gastronomie, anbieten. Er liegt am Anfang einer lauschigen Sackgasse inmitten eines ... ähh .... Gebiets. Auch ein Foto des Bildes des edlen Namensgebers ist uns gelungen. Diese moderne rüdersdorfer Malerei strotzt vor Farbe und Vitalität. Mit ihren kühnen Strichen, ihren Lichtreflexen und ihrer wilden Farbgebung betrachtet man viele dieser Werke am Besten aus der Entfernung, zum Beispiel von den Malediven aus.
Zur Erwärmung werden heute erst mal die neuesten Witze erzählt. Der Arztwitz: "Was sagt der Schönheitschirurg zu seinem Assistenten? - Halt doch mal die Fresse!" kam allerdings nicht besonders an, niemand lachte.
Stolze Eltern zeigen nun der versammelten Sportmannschaft ihre gelungenen Söhne.
Startschuss! Es geht los. Die beiden Favoriten Schorty und Klaus erhalten als Erste ihre Wettkampfschnitzel, nachdem Jensemann nach Ankündigung der internationalen Schnitzel-Doping-Kommission nicht erschienen ist.
Auch Tommi kämpft wie ein Wilder, Alexej zeigt, daß er heute nicht umsonst bei der Prophylaxe war.
Klaus ist mit großen Bissen bereits an Schorty vorbeigezogen, weitere Teilnehmer kommen ins Feld und legen los.
Während Bini schon langsam guckt (und schluckt), bereitet sich der Lokalmatador auf den Endspurt vor.
Hier dies noch mal auf der Sicht des dreimaligen Champions....
Unsere Gourmet-Fraktion verfeinert die Meisterwerke der örtlichen Schnitzelbräterei mit den berühmten Feinkost-Saucen von Johann Lafer und Alfons Schubeck.
Auch André S. aus B. beginnt voller Vorfreude - Ulli blickt bereits entspannt auf die leere Alabaster-Schale.
In der zweiten Startreihe sehen wir nun Claudia und Daniel - doch was ist nun passiert? Schortys heiliges Schnitzelmesser, das bereits in der siebten Generation in der Familie ist, brach plötzlich einfach auseinander. Ein Omen?
Tommi handelt gemäß seinem Leitspruch: "Alkohol ist keine Lösung - sondern ein Destillat!" und Mr. Hasi denkt immer noch an den Arztwitz.
Daniel beginnt jetzt und bewundert Tommi, der noch kurz vorher "Hände weg von Gaspedal" gemurmelt hatte.
Während er "Du ver.... Paparazzi...." ruft lehnt sich Klaus siegessicher zurück und schmunzelt über den gequälten Gesichtsausdruck vom Exchampion.
Doch es wird noch mal spannend: Schorty legt nach, während Klaus nicht mehr den geringsten Ergeiz zeigt. die ersten "Schiebung"-Rufe werden laut, Klaus greift aber nicht mehr an. Ist dies ein abgechartertes Spiel? Bini betrachtet alles aus der zweiten Reihe, bei der nächsten Schnitzel-WM darf er dann auch schon mit am Tisch sitzen. Klaus überreicht nun den beliebten Wanderpokal an den neuen Sieger und damit.....
... viermaligem Schnitzelweltmeister, der nun auch vom TM den Pokal des "Ewig Besten" übereicht bekommt.
Hinterher sind alle gut gelaunt, noch ein großes Bier und ein Abschlussfoto
Liebe Sportfreunde, das war es wieder einmal aus dem Weißen Schwan, schön, dass Sie wieder live dabei waren, wir schalten zurück ins Studio, Ihr Heinz Florian... PS: Auf Grund der hohen Nachfrage müssen wir noch den Verbleib unseres indischen Tauchpraktikanten erklären. Die grippeähnlichen Symptome sind nach seinem Mexico-Aufenthalt schon fast wieder abgeklungen und das Berliner Tropeninstitut ist guter Hoffung, daß er nach mehreren Transplantationen bald wieder Schweinefleisch selbst essen können wird.
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