13.N2-Schnitzel-WM

28.-30.Mai 2010 - Dreetzsee - der Klassiker

 

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Eines der faszinierendsten und unerklärlichsten Phänomene, das unserer so genannten Zivilisation bereits seit langer Zeit Kopfzerbrechen bereitet, ist das so genannte Fasching. In unzivilisierten Gegenden auch bekannt als Karneval, Fastnacht, närrische Zeit oder Gang Bang. Sind die heidnischen Rituale zur Ausübung teilweise regional verschieden, so liegt ihnen doch dieselbe einfache Idee zugrunde: die Bildung einer Legitimation für unkontrolliertes Saufen, das so genannte Hasselhoffen und für ein Verhalten in der Öffentlichkeit, das zu jeder anderen Zeit sofortige Inhaftierung, geschlossene Psychiatrie oder zumindest ganz kräftig eins auf die Schnauze bedeuten würde.

Zum Glück begannen auch gleichzeitig die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver.  Der ursprüngliche olympische Gedanke war es, alle Völker im friedlichen Wettstreit zusammenzuführen. "Immer der Beste zu sein und ausgezeichnet vor den anderen" ist schon ein Leitspruch, den Homer in seiner Ilias überliefert. Er bestimmte den Wettkampf und war gleichzeitig das Lebensprinzip der griechischen Aristokratie. Auch der N2-Schnitzel-Weltmeisterschaft liegt dieser Gedanke zu Grunde. Vom indischen Tauchpraktikanten bis zum Rosenverkäufer darf fast jeder zusammen mit den elitären N2-Tauchern an diesem Großspektakel teilnehmen. Also: " Gewinnen ist nicht Alles, manchmal muss man einfach nur Siegen!"

Das dachten sich auch die Sportfreunde, die im Sog der Finanzkrise ihre inzwischen kleineren Schnitzel nur noch schnell aufessen wollten. Auf geht's also in den Weißen Schwan, den Rüdersdorfer Tempel des guten Geschmacks.

  

Die ersten Spitzensportler nehmen bereits an den liebevoll dekorierten Tischen Platz... 

  

... und freuen sich mehr oder weniger auf den Startschuss in eine neue Zeit der gehobenen Gastronomie.

  

Frisch Verliebte und alte Hasen fiebern dem neuen Reglement entgegen.

  

Andreas L. aus B. erläutert noch schnell seine Strategie und die Ersten erhalten bereits das neue Wettkampfschnitzel im kompakten Format, auch sehr gut für Unterwegs geeignet.

       

Das erste Mal dabei ist Dennis W. aus P., einer der talentierten Nachwuchssportler der NSF.

  

Die Zeit läuft und alle legen sich ins Zeug um erste Weltcuppunkte auf ihrem Konto zu verbuchen.

       

Leider muss die NSF-Dopingkommision die ersten Disqualifikationen vornehmen. Im Essen von Christina T. aus F. fanden sich verbotene Substanzen wie Putenfleischreste und ukrainische Pilze. Ekelhaft! Das Schnitzel des Andreas W. aus B. stimmte leider nicht mit dem Regelwerk überein und unser indischer Tauchlehrer Ranjid hat einfach versagt.

  

Die Wettkampffamilie L. aus B. stellte auch noch den neuen Teilnehmer Martin, während sein Bruder, ein Miterfinder des neuen Regelwerks versucht, die unglaubliche Zeit des mehrfachen Weltmeisters Klaus W. aus R. zu schlagen.

  

Während alle Sportler schon auf die Zielgerade biegen, erscheint kurz vor Anmeldeschluss der fünffache Weltmeister Schorty und lässt sich noch schnell seine Portion an die internationalen Normen der NSF anpassen.

  

Alle Ergebnisse werden kontinuierlich akribisch erfasst und das Endresultat wird mit Freude erwartet.

Es ist endlich soweit, Sieger ist mit unglaublichen 8:57 Minuten der vierfache Schnitzelweltmeister Klaus W., über die silberne Trophäe kann sich der Überraschungszweite Tilo L. freuen. Ihn hatte wirklich keiner der Experten auf seiner Liste. "Nur" den dritten Platz belegt sein Sohn Andreas, trotz einer persönlichen Bestleistung.

  

Familie L. feiert diesen unerwarteten Triumph natürlich ausgiebig.

Hier haben wir auch mal eine wunderschöne Studie, in der  wir sehen können, wie sich der Neueinsteiger Markus O. aus F. über den vorletzten Platz freuen kann.

Liebe Sportfreunde, das war es wieder einmal aus dem Weißen Schwan, wir sind alle gespannt auf die Fortsetzung, schön, dass Sie wieder live dabei waren, wir schalten zurück ins Studio, 

Ihr Heinz Florian...

 
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